Vom 26. bis 28. Juni 2026 fand das Eidgenössische Jodlerfest in Basel statt. Unter dem Motto «Stadt und Land mitenand» wurde die Rheinstadt für drei Tage zum Treffpunkt für Brauchtumfans aus der ganzen Schweiz. Auch unsere Mitglieder der FJVZO waren im Einsatz und erlebten ein intensives, kameradschaftliches Wochenende.
Jodelklänge, Alphornmusik und Fahnenschwingen in der Altstadt
In den verschiedenen Lokalen und Kirchen der Stadt traten die Klubs und Kleinformate auf. Trotz Temperaturen von über 35 Grad wurde mit Konzentration gesungen. Die Vorträge vor der Jury zeigten, woran die Jodlerinnen und Jodler monatelang gearbeitet hatten. Neben den offiziellen Bewertungen wurde auch in den Gassen und Festwirtschaften gesungen und gejodelt – dort, wo die Geselligkeit zuhause ist.
Gleichzeitig zeigten die Alphornbläser und Fahnenschwinger ihr Können. Auf den schattigen Plätzen der Basler Schulhäuser bereiteten sie sich auf ihre Einsätze vor. Die tiefen Alphornklänge und das präzise Schwingen der Fahnen bildeten einen Kontrast zum Trubel in den Jodlerlokalen und fügten sich gut in die Kulisse der Basler Altstadt ein.
Der Festumzug am Sonntag als Abschluss
Nach dem Festakt auf dem Marktplatz bildete der Umzug am Sonntagnachmittag den Abschluss des Festes. Die Stadtjodler Uster mit dem Umzugswagen und Sujet des Schlosses Uster reihten sich unter die anderen Musikformationen vom Münsterplatz Richtung Messe ein. Zahlreiche Zuschauer säumten die Strassen und applaudierten der Vielfalt der Schweizer Traditionen.
